Europa, es ist an der Zeit sich ernsthafte Gedanken über die Luftqualität zu machen

Von PitPoint-CEO Erik Kemink

15-05-2018

Obwohl es für das bloße Auge nicht sichtbar ist, ist die Luft die wir einatmen nicht annähernd so sauber, wie sie es sein sollte. Aufgrund der Luftverschmutzung sterben jährlich fast eine halbe Million Menschen vorzeitig. Wenn es um Luftverschmutzung geht ist der Verkehr der größte Täter -vor allem die Dieselfahrzeuge. Das ist jedoch völlig unnötig, denn es gibt bereits viele alternative Kraftstoffe, die besser für unsere Luftqualität sind.

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Das ist nun die „letzte Chance“ für die EU-Mitgliedstaaten und die Luftqualität

Im vergangenen Jahr hat die Europäische Kommission aufgrund der schlechten Luftqualität eine Reihe von Mitgliedstaaten gerügt. Frankreich, Deutschland, das Vereinigte Königreich, Spanien und Italien erhielten alle eine „letzte Verwarnung„, weil sie die festgelegten Richtlinien für die Luftqualität nicht eingehalten haben. Und das ist nur die Spitze des Eisbergs, denn nach Ansicht der Kommission gibt es noch achtzehn weitere Mitgliedstaaten, die die Anforderungen nicht erfüllen.

Am 30. Januar trafen sich neun Mitgliedstaaten mit der europäischen Kommissar Karmenu Vella in Brüssel. Er gab Ihnen eine Woche Zeit um einen Handlungsplan zur Verbesserung der Luftqualität vorzulegen. Laut Vella hat die Kommission „immer wieder verkündet, dass sie ‚bei größeren Themen stark auftreten will‘. Und es wird nicht viel größer als der Verlust eines Lebens durch die Luftverschmutzung“.

PitPoint stimmt Vella in diesem Punkt zu. In meiner Funktion als CEO von PitPoint und Botschafter für den Einsatz sauberer Kraftstoffe möchte ich jedoch noch einen Schritt weiter gehen: Wenn die vorgewarnten Mitgliedstaaten nicht bald Änderungen vornehmen, dann ist es an der Zeit, dass die Kommission etwas vornimmt, denn leere Versprechungen reichen einfach nicht aus um die Anzahl der jährlichen Luftverschmutzungs-Opfer zu verringern. Konkrete Maßnahmen sind die einzige Möglichkeit alle Schadstoffemissionen zu reduzieren.
Reine Luft mit sauberen Kraftstoffen

Schon bald werden wir herausfinden ob es dazu kommen wird. Die von den neun Mitgliedstaaten vorgelegten Pläne zur Bekämpfung der Luftverschmutzung und zur Reduzierung auf EU-Standards werden derzeit evaluiert. Falls diese nicht ausreichen sollten, wäre der nächste Schritt zu klagen. Dies wurde von der Kommission noch am selben Tag bestätigt an dem die World Health Organisation (WHO) und die Health and Environment Alliance (HEAL) die Europäische Union dazu aufgefordert haben Maßnahmen zur Bekämpfung der Luftverschmutzung zu ergreifen.

Es wird auch argumentiert, dass es noch große Fortschritte zur Verbesserung der Luftqualität geben wird und dass die Rolle, die schädliche Emissionen im Transport und Verkehr spielen, entsprechend anerkannt wird. Gleichzeitig wird festgestellt, dass das Bewusstsein unter den Mitgliedstaaten wächst und dass Unternehmen sich anstrengen um die Luftqualität zu verbessern. Nehmen wir zum Beispiel die umweltschädlichen Dieselfahrzeuge, die, wie ich in meinem letzten Blog-Post schon angedeutet habe, bald aus Städten wie Rom, Düsseldorf und Stuttgart verbannt werden.

Auch in London geht es langsam voran. Die örtliche Polizei kündigte vor Kurzem an, dass sie demnächst zusätzliche Wasserstoffautos implementieren möchten. Dies ist ein Trend, der im gesamten Vereinigten Königreich spürbar ist. Es ist großartig, dass die Briten an sauberer Mobilität interessiert sind.

Viele saubere Kraftstoffe, nicht genügend saubere Fahrzeuge

Auch die Automobilindustrie trägt eine wichtige Rolle zur Verbesserung der Luftqualität in Europa bei. Eine Studie, die von der Platform for Electromobility durchgeführt wurde, umfasst Vertreter von Parteien wie Tesla, Transport & Umwelt und Siemens und zeigt, dass das Problem kein Mangel an Ladestationen ist, sondern ein Mangel an Elektrofahrzeugen.

Aus wirtschaftlichen Gründen hat die europäische Automobilindustrie beschlossen ab 2019 auf sauberere Modelle umzusteigen. In diesem Bereich könnte also auch ein beträchtlicher Gewinn gemacht werden. Bei PitPoint geben wir uns Mühe sicherzustellen, dass saubere Kraftstoffe wie LNG, CNG, Biomethan, Wasserstoff und Elektro für bestehende und zukünftige Fahrzeuge leicht zugänglich und bezahlbar sind. Die entsprechende Technologie ist bereits vorhanden.

Mein dringender Aufruf an alle Interessenvertreter der Kraftstoffversorgungslieferkette ist: Lasst uns zusammen an dem Ziel arbeiten. Bei PitPoint glauben wir, dass 100% sauberer Transport bis 2030 möglich ist. Der Weg zu emissionsfreien Fahrzeugen beginnt jetzt!

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