Wir beraten Unternehmen aus den Sektoren Schifffahrt

und öffentliche Verkehrsmittel zum Thema Nachhaltigkeit

26-09-2016

PitPoint erreichen aus ganz Europa immer mehr Fragen, wie die Infrastruktur für Tanken und elektrisches Laden in Zukunft nachhaltiger gestaltet werden kann. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, die Schifffahrt und die öffentliche Verkehrsmittel sehr viel nachhaltiger zu gestalten. „Die Daten, die bei den Tankstellen gesammelt werden, fließen in unseren Engineeringsprozess ein. Auf diese Weise können wir die nächste Tankstelle noch besser einrichten.“

“Wir sind uns unserer Verantwortung bewusst, dass wir die Infrastruktur für elektrisches Laden und nachhaltiges Tanken weiterentwickeln müssen.“ Ein Gespräch mit Jan Theo Hoefakker, Betriebsleiter von PitPoint Clean Fuels. Unabhängig von Technik und Lieferanten setzt sich PitPoint für den Bau einer Lade-Infrastruktur für saubere Brennstoffe in Europa ein. Das Unternehmen übernimmt deutlich die Rolle des Systemintegrators. „Wir integrieren auf effiziente Weise Produkte von verschiedenen Lieferanten“, erläutert der Mann der ersten Stunde. Er war Zeuge, wie sich der Betrieb mit ursprünglich fünf Mitarbeitern zu einem erfolgreichen Unternehmen entwickelte. „Der Markt ist fragmentiert. Das bedeutet eine Suboptimierung, die im Allgemeinen nicht wirtschaftlich ist. Unsere Herangehensweise ist genau umgekehrt. Wir bieten viele fachliche Disziplinen unter einem Dach und übernehmen im Prinzip vieles selbst. Wenn wir in manchen Bereichen spezialisierte Partner mit noch einem besseren Angebot finden, dann geben wir die entsprechende Teiles eines Auftrags an diese Partner weiter.”

jan-theo-hoefakker

Tempo machen als Systemintegrator

Wer Tempo machen und gleichzeitig ernsthaft Innovationen einführen möchte, muss nach Ansicht von Hoefakker auch Systemintegrator sein. „Wir binden uns nicht an einen einzigen Lieferanten oder Geschäftspartner. Wir möchten jederzeit in der Lage sein, Verbesserungen durchzuführen. Aus diesem Grund sind wir kontinuierlich auf der Suche nach den besten Geschäftspartnern. Wenn es zu einem Lock-in kommt, werden viel zu viel produktorientierte Lösungen unterbreitet. Auf diese Weise können wir die Welt nicht besonders schnell auf nachhaltige Brennstoffe umstellen“, so Hoefakker. Aber es gibt noch einen Grund, warum PitPoint als Systemintegrator große Projekte erfolgreich umsetzt und schnelles Wachstum verzeichnet. Das Unternehmen investiert nicht nur in Tankstellen, sondern bietet auch umfassende Operations, Service und Wartung. Alles unter einem Dach. „Als Eigentümer verspürt man natürlich von selbst den Drang, Dinge zu verbessern. Das kommt einem dann selbst zugute. Da wir uns langfristig mit unseren technischen Lösungen verbinden, sind wir in der Lage, Anlagen – genauer gesagt: Tankstellen – zu konzipieren, die mit fossilen Brennstoffen konkurrieren können.”

Clevere Nutzung von Daten

Das Angebot von PitPoint ist einzigartig. „Es gibt keine Partei mit einem genau gleichen Angebot. Die Vorgehensweise für den Systementwurf und die damit verbundene Erarbeitung der technischen Lösung ist einzigartig.“ Das äußert sich u. a. in der cleveren Nutzung der von PitPoint gesammelten Daten. „Die Daten, die bei den Tankstellen gesammelt werden, fließen in unseren Engineeringsprozess ein. Auf diese Weise können wir die nächste Tankstelle noch besser einrichten.“

PitPoint ist in verschiedenen europäischen Ländern aktiv (u. a. in Deutschland, Belgien und den Niederlanden). Auch in Frankreich und Dänemark sieht die Zukunft für PitPoint gut aus. Das Unternehmen ist auf die Produktion und das Angebot sauberer Brennstoffe spezialisiert und setzt Biomethan/CNG regelmäßig als ersten Schritt in Richtung Nachhaltigkeit ein. PitPoint verfügt über ein eigenes Tankstellenetzwerk für Biomethan/CNG (Compressed Natural Gas) und flüssiges Erdgas (LNG – Liquid Natural Gas). Das Unternehmen investiert in Wasserstofftankstellen und baut an der Infrastruktur für elektrische Ladestationen. Das Unternehmen hat im Allgemeinen keine Vorlieben. „Unser Ziel ist der Transport von A nach B – und das so umweltfreundlich und nachhaltig wie möglich. Wir beraten auf internationaler Ebene immer mehr Unternehmen aus den Sektoren Schifffahrt und öffentliche Verkehrsmittel zum Thema Brennstoffverbrauch und Nachhaltigkeit.”

Mehrwert in der Schifffahrt

Ein Schwerpunkt des Unternehmens ist die Schifffahrt und der maritime Sektor. Hoefakker: „Die Schifffahrt ist ein großer, unsichtbarer Verschmutzer. Wir sehen Möglichkeiten für Organisationen weltweit, um aktiv und einmalig große Schritte zu unternehmen.“ Kürzlich hat PitPoint die gesamte Engineering, den Bau und den Betrieb der CNG-Bunkerstation auf Texel übernommen. Die TESO (Koninklijke N.V. Texels Eigen Stoomboot Onderneming) wird dort die erste europäische Fährverbindung starten, die mit CNG fährt. Mit diesem Projekt hat PitPoint besondere Erfahrungen gemacht. “Wir werden häufig gebeten, Business Cases zusammenzustellen. Für jeden Schiffstyp gibt es eine optimale Lösung, die auch in den Rahmen der technischen Bedingungen passt. Wir stützten uns stets auf Daten aus der Praxis. Auf diese Weise können wir wirklichen Mehrwert bieten. Ferner berät PitPoint auch Häfen über die nachhaltigen Möglichkeiten, die umweltfreundliche Brennstoffe bieten.

Die öffentlichen Verkehrsmittel: eine Vorbildfunktion

Auch im Bereich der öffentlichen Verkehrsmittel gibt es zahlreiche Möglichkeiten für eine schnelle nachhaltige Gestaltung. Die öffentlichen Verkehrsmittel haben eine besondere Vorbildfunktion, betont Hoefakker. „Der Verbrauch von nachhaltigen Brennstoffen ist bei den öffentlichen Verkehrsmitteln besonders sichtbar. Immer mehr Behörden fordern den Schritt in Richtung Nachhaltigkeit. Das ist ein gutes Zeichen.“ Im Bereich des elektrischen Bustransports ist der Markt ausgesprochen fragmentiert. „Dort kann PitPoint Systeme und Parteien integrieren und als Betreiber von Stromzapfsäulen auftreten. Diese Rolle passt ausgezeichnet zu uns.“ Im Bereich des Abfalltransports gibt es für die Behörden noch eine Menge zu tun. „Im gesellschaftlichen Bereich gilt dem elektrischen Transport alle Aufmerksamkeit. Dies ist jedoch nicht in allen Bereichen – beispielsweise beim Abfalltransport – eine vollwertige Alternative Behörden neigen dazu, sich eher auf die Mittel als auf die Ergebnisse zu konzentrieren. Behörden und Unternehmen sollten sich nach Ansicht von Hoefakker mehr daran orientieren, welche Fortschritte im kommenden Jahrzehnt im Bereich des umweltfreundlichen Transports gemacht werden können. „Bis zu dem Moment, an dem wir emissionsfrei fahren können, haben wir auch die Verantwortung dafür zu sorgen, dass der CO2-Ausstoß reduziert wird. Amsterdam beispielsweise setzt auf den Elektroverkehr. Obwohl es gute Alternativen gibt, fahren Lkw und Kleintransporter jedoch noch mit Diesel. Für die kommenden zehn Jahre wird Biomethan als ausgezeichnete Alternative betrachtet, um die Wende in Richtung Nachhaltigkeit optimal vollziehen zu können. „Es stehen bereits jetzt ausreichend Biomethan-Fahrzeuge mit einem guten Aktionsradius zur Verfügung. Wer sie nutzt und danach den Schritt in Richtung Elektroverkehr unternimmt, tut sich selbst und der Gesellschaft einen großen Gefallen.”